Portraits
February 10, 2018

Durch die Linse von … Fabio Affuso

Aufgewachsen in Neapel zieht es Fabio schon bald in die Welt hinaus. In Miami mixt er in Bars Cocktails, bringt es bis zum Manager und verdingt sich nebenbei als Assistent verschiedener Fotografen im Modebereich. Mit dem Studium der Fotografie wechselt er kurze Zeit später ganz die Seiten. Er wendet sich der Portraitfotografie zu und fährt in seiner Freizeit Motorrad. Petrolheads gesellen sich zu seinem Freundeskreis und so kommt eins zum anderen. Immer tiefer taucht er in Kulturen rund um das Thema Fortbewegung ein, portraitiert, dokumentiert und setzt in Szene, was ihm vor die Linse rollt. Im Interview verrät er uns noch mehr über sein künstlerisches Schaffen.

Was war dein bisher größter Moment als Fotograf?

Ich stehe noch am Anfang meiner Karriere und ich hoffe, dass die richtig großen Momente erst noch kommen werden. Aber der Moment als ich das erste Mal einen Fotopreis gewonnen hatte oder als ich meine Fotos gedruckt in einem Magazin sehen konnte, das waren schon wahnsinnig coole Augenblicke.

Was war dein gefährlichster bzw. riskantester Moment beim fotografieren?

In der Vergangenheit gab es eine ungute Situation in einer kleinen Gemeinde in Südafrika, die sich dann aber schnell wieder klärte. Ich kann nicht von mir behaupten mit Wildtieren gekämpft zu haben, auch wenn der ein oder andere Motorradfahrer so wirkt (lacht), aber auch das Fotografieren während der Fahrt ist gefährlich.

Was ist das Beste an deinem Job?

Frei zu sein in meiner Arbeit, fotografieren zu dürfen worauf ich Bock habe, reisen, Gleichgesinnte treffen. Das sind schon sehr große Privilegien. Klingt ziemlich kitschig und nach dem Leben eines Stars, aber die Dinge anders zu machen als die anderen kann manchmal sehr hart und frustrierend sein. Aber ich brauche die Herausforderung.

Hast du ein Vorbild? Wenn ja, wen?

Mein Vater ist mein absolutes Vorbild. Er war ein kluger, einfühlsamer, liebenswerter Mann, der meiner Schwester und mir viele wichtige Dinge beigebracht hat, auf die es im Leben ankommt. Dafür bin ich ihm unendlich dankbar und so würde auch ich gerne eines Tages sein. Vielen Dank, Papa!

Und hier noch ein paar weitere Impressionen von Fabios fotografischem Schaffen. Wenn ihr noch mehr sehen wollt, klickt doch auf seine Website oder folgt ihm auf Instagram.

Gelb, rot und schwarz stehen bei der Anschaffung zur Debatte, sowie etwas über 4.000 Euro. Nicht wenig Geld für den kleinmotorigen Flitzer, aber ausgerüstet mit Taucherbrille und Badehandtuch ist man damit der King an jedem Badeteich.

Journal
Info & Credit
Veröffentlicht am: 
February 10, 2018
Autor: 
Moritz Weinstock
Fotos: 
Fabio Affuso
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