Portraits
April 3, 2018

Durch die Linse von … Harry Mark

Obwohl er an der Ostküste Australiens in Noosa Heads im Bundesstaat Queensland aufwächst, wo lange Strände und beste Surfwellen praktisch an der Haustür beginnen, zieht es Harry mit 18 Jahren nach Indonesien. Auf der Insel Bali, weltbekannt für ihre exzellenten Surfspots, findet er sein Glück. Mit seiner Leidenschaft für Fotografie und große Wellen erwischt er bei Deus Ex Machina genau den richtigen Arbeitgeber. Die Custom-und Modeschmiede schickt ihn für Foto- und Videoprojekte um die ganze Welt und so entstehen ein paar der herausragendsten Surf- und Motorradshots. Für uns hat er das Cover der elften Ausgabe geschossen und weil wir nicht genug von Harry bekommen können, wollen wir euch seine Arbeit noch näher bringen.

Wie bist du zum Fotografieren gekommen und worum dreht sich dein künstlerisches Schaffen?Ich bin schon ziemlich früh zur Fotografie gekommen. Es hat alles damit angefangen, dass ich meine Freunde und das, was wir liebten, in Szene setzen wollte. Außerdem hatte ich ein starkes Verlangen mich künstlerisch zu betätigen und Fotografieren bot da die beste Möglichkeit, beides miteinander zu vereinen.

Was war dein bisher größter Moment als Fotograf?Schwierig, das genau an einem speziellen Punkt festzumachen. Vermutlich war es der Moment, als ich plötzlich um die Welt geschickt wurde, um Fotos zu machen. Dieses Gefühl hat mich wirklich umgehauen und dauerte eine ganze Weile lang an.

Was war dein gefährlichster bzw. riskantester Moment beim Fotografieren?

Viele Momente beim Fotografieren sind gefährlich. Ich hatte schon einige Stürze mit einer Kamera in der Hand. Ich sitze auch sehr oft rücklings auf dem Sozius, während ein Freund fährt und ich Fotos eines Verfolgers schieße. Das kann ziemlich angsteinflößend sein, vor allem, wenn man schnell unterwegs ist.

Was ist das beste an deinem Job?

Das beste ist, dafür bezahlt zu werden Motorrad zu fahren! 

Hast du ein Vorbild?

Ich habe immer zu Bruce Brown aufgeschaut, da er für mich eine Schlüsselfigur für Film und Fotografie ist. Seine Arbeit ist sehr klassisch und hat den Sport des Motorradfahrens extrem geprägt. Außerdem begeistert mich Steve McQueens Einstellung, einfach zu tun, worauf man eben Lust hat. Für ihn gab es nichts, was er nicht tun konnte.

Welche Verbindung hast du zum Motorrad?

Ich bin mit dem Motorradfahren aufgewachsen, musste es aber aus Kostengründen während meiner Teenager-Zeit erst mal an den Nagel hängenAls ich mit 18 nach Bali gezogen bin, hat sich meine Liebe zum Motorrad neu entwickelt und hält bis heute ungebrochen an.

Irgendwelche größeren Projekte, die in der Zukunft bei dir anstehen?

Es gibt immer große Projekte. Im Moment plane ich eine Art Durchquerung Indonesiens, um die weniger bekannten Teile dieses großartigen Landes zu erforschen, das für mich sozusagen Heimat geworden ist.

Und so sieht es aus, wenn Harry die Kamera fest umschlossen in seinen Händen hält, um Motorräder und Menschen in Szene zu setzen.

Journal
Info & Credit
Veröffentlicht am: 
April 3, 2018
Autor: 
Moritz Weinstock
Fotos: 
Harry Mark
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