Portraits
January 15, 2018

Durch die Linse von ... Sam Christmas

Sam Christmas war früher mal beim Film. Als Runner war er für die vielen kleinen Dinge zuständig, die am Set so anfallen: Promis aufwecken, die den Drehtag verschlafen haben, vergessene Gerätschaften auftreiben und Leute von A nach B fahren. Die Ausgangsbasis war gut und so kam er bald mit verschiedenen Fotografen in Kontakt. Von da an ging seine Karriere den üblichen Weg. Als Assistent mauserte er sich Stück für Stück zum selbstständigen Mann hinter der Linse. Seine Leidenschaft für Motorräder, Autos und die damit einhergehenden Menschen und Subkulturen prägen dabei auch sein künstlerisches Schaffen. Namhafte Hersteller zählen seitdem zu seinen Kunden. Auch für CRAFTRAD war er bereits im Einsatz, weswegen wir euch Sam nun ausführlicher vorzustellen.

Was war dein bisher größter Moment als Fotograf?

Mein erstes Shooting für Edwin, bei dem wir einen Roadtrip zum Wheels & Waves 2012 fotodokumentarisch begleitet haben, ist mir absolut in Erinnerung geblieben. Die Custom Bike Szene war mir damals noch recht neu und ich wollte schon immer mal einen Roadtrip mit einem Motorrad machen. Dafür dann auch noch bezahlt zu werden, war wie die Erfüllung eines lang gehegten Traumes.

Was war dein gefährlichster bzw. riskantester Moment beim fotografieren?

Ich habe mich viel von Motorrädern und Autos herunterhängen lassen, aber irgendwie hat sich das alles nie wirklich gefährlich angefühlt. Nur einmal habe ich Fotos von einem Typen geschossen, der so sehr damit beschäftigt war cool auszusehen und lässige Posen zu machen, dass er fast in ein entgegenkommendes Auto gefahren wäre. Ich glaube das war der gefährlichste Moment in meiner Karriere als Fotograf.

Was ist das Beste an deinem Job?

Keine zwei Wochen ähneln einander und du weißt nie welches Abenteuer dich als nächstes erwartet. Das hält mich auf Trab und bereichert mein Leben ungemein.

Was ist dir beim Fotografieren von Motorradmotiven wichtig?

Für mich zählt nicht das perfekte Foto eines auf Hochglanz polierten Motorrads. Bei meiner Arbeit geht es mir vielmehr darum, die Beschleunigung, die Kameradschaft und den Geist des Motorradfahrens zu vermitteln.

Hast du ein Vorbild? Wenn ja, wen?

Nein, ich kann nicht wirklich sagen, dass ich ein Vorbild habe. Es gibt viele Menschen die mich inspirieren, aber nicht eine spezielle Person. Letzten Endes muss man sich selbst irgendwie Vorbild sein.  

Und hier noch ein paar Impressionen von Sam's fotografischem Schaffen. Wenn ihr noch mehr sehen wollt, klickt doch auf seine Website oder folgt ihm auf Instagram.

Journal
Info & Credit
Veröffentlicht am: 
January 15, 2018
Autor: 
Moritz Weinstock
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