Custombikes
February 13, 2018

Wreckless Motorcycles – Kawasaki W650 Custom

Werkstatt auf, Premiere

Die ersten Schritte in eine neue Richtung sind bekanntlich nicht die leichtesten. Richard Geall weiß das und hat trotzdem den Mut zur Veränderung. 25 Jahre feilte er an seiner Karriere, bis er ausgebrannt und frustriert über seinen Job die Brocken hinschmeißt. Seine Leidenschaft für Design und Motorräder soll der Schlüssel zu neuem Glück sein. Zusammen mit Iain, einem professionellen Mechaniker, gründet er Wreckless Motorcycles.

Für ihren ersten Umbau machen sich die Jungs aus Northamptonshire, England, an einer bekannten Maschine zu schaffen. Tausendfach umgebaut und customized ist die Kawasaki W650 nicht gerade der leichteste Einstieg, um in der Szene auf sich aufmerksam zu machen. Trotzdem testen sie ihr Können an dem beliebten Parallel-Twin aus Japan und entscheiden sich für einen Urban-Scrambler.

Zunächst nehmen sie das Motorrad komplett auseinander, denn nur wenn jede Schraube angefasst, überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht worden ist, ist es ein Custom nach ihrem Geschmack. Sie überholen den Motor, erneuern Dichtungen, rüsten einen K&N Ölfilter nach und verbauen eine neue Kupplung von EBC. Zum Schluss wird der Motor sandgestrahlt und schwarz lackiert. Den Tank formen sie neu, die Felgen speichen sie neu ein und verpassen ihnen den passenden Look in schwarz. Jetzt kommt die Kawa schon aggressiver daher, aber noch ist der Umbau nicht abgeschlossen. Sie modifizieren die alten Kotflügel, passen die große Sitzbank an und sorgen mit einer schicken 2-in-1-Auspuffanlage und hochgezogenem Endrohr für sportliche Scrambler-Optik. Für besseren Halt auf der Schotterpiste zum nächsten Pub montieren sie grobstollige Continental Reifen, Fußrasten von KTM sowie ein neues Bremspedal, ebenfalls von KTM. Damit auch der Motor den Ritt zur Schankbude unversehrt übersteht, spendieren ihm die Jungs von Wreckless eine Schutzplatte von Alloye. 

Am Hinterrad sorgen neue Federelemente von Öhlins in passender Black Edition für adäquate Dämpfung und die richtige Optik. Und auch im Cockpit ergänzt ein klassisches Tacho von Daytona mit integrierter Digitalanzeige den Scrambler zu einer schlichten Schönheit. Zusammen mit einem neuen Lenker, schlanken Blinkern von Rizoma und einer neue Brembo-Bremsanlage können wir nur sagen, Gesamteindruck: passt!

Drei weitere Umbauten sind bereits in der Planung des jungen Unternehmens – zwei alte Ducatis und eine Aprilia. Es scheint, als hätte England soeben einen feinen Customizer dazu gewonnen. Wir sind schon gespannt auf die nächsten Arbeiten!  

Journal
Info & Credit
Veröffentlicht am: 
February 13, 2018
Autor: 
Moritz Weinstock
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