Torque to Strangers – Welcome to the Land of Gravel

Beinahe schon routiniert gleiten Thies und Momme auf den Schotterpisten dieser Erde Richtung Tokyo. Immer weiter auf der Pamir Road überrascht die beiden dann doch, wie isoliert einige Gegenden sind, die sie auf ihrer Reise durchqueren. Zwar gibt es zwischen A1 und Nord-Ostsee-Kanal auch ein paar abgelegene Landstriche, aber kein Vergleich zu der Leere, die vor ihnen liegt: Afghanistan.

Der Wakhan Korridor erstreckt sich über 350 Kilometer durch die Berge. Keine Straße, nur Eselspfade leiten den Weg durch die einsame Landschaft. Die Grenzen nach Tajikistan, China und Pakistan sind geschlossen. Die einzigen Gesichter, die man hier zu sehen bekommt sind die einiger Nomaden. Doch der Umweg lohnt sich – der Ausblick auf den Hindukusch macht alle Strapazen vergessen.

Zurück auf Kurs ist der nächste Zwischenstopp Osch/Kirgisistan. Im Gebirge war es sehr kalt und endlich kommen sie wieder auf Temperatur. Die 30°C in der Stadt sind da perfekt, besonders, wenn das betagte Hotel aus Sowjetzeiten mit allem ausgestattet ist, was das Reiseherz höher schlagen lässt. Doch die Pause war nur von kurzer Dauer. Weiter geht es gut gelaunt und mit ordentlich Luft in den Reifen. Das nächste Ziel scheint sich wie von selbst anzusteuern und als die Brüder fast nichts mehr aufhalten kann, blockiert ein Erdrutsch die Fahrbahn.

Noch mehr als 7.000 Kilometer und vor ihnen ein Stein nach dem anderen.

Fortsetzung hier oder auf Torque To Strangers

Text: Henry Kerinnes
Fotos: Torque to Strangers

Teilen:

NEWSLETTER

IMPRESSUM | © 2017 CRAFTRAD